in einer zeit, in der sich gärten oft zwischen minimalismus und exotik verlieren, erfährt der klassische bauerngarten eine stille renaissance. nicht als nostalgische requisite vergangener zeiten, sondern als zeitgemäße antwort auf den wunsch nach selbstversorgung, sinnlichkeit und gestalterischer bodenhaftung. die dollberger gartenmanufaktur hat im rahmen eines aktuellen projekts diesen archetypus des ländlichen gartens neu interpretiert – schlicht, funktional, aber mit feinem gespür für das detail.
pics: @atelierauthentic gartenplanung: bernadette eisenknapp

was hier entstanden ist, wirkt auf den ersten blick vertraut. hochbeete aus unbehandeltem holz, in denen petersilie, basilikum, rote rüben und gurken nebeneinander gedeihen, scheinen wie selbstverständlich aus dem boden zu wachsen.
der garten selbst atmet ruhe. keine überbordende blütenfülle, keine gestalterische attitüde. stattdessen: grasflächen, locker gefasst von ziergräsern, ein schattiger platz mit einer bank zum verweilen, ein grillplatz mit blick auf ein altes ziegelhaus, das den charakter des orts unterstreicht. selbst das neue – etwa die edelstahlfläche des grills – fügt sich ein, ohne sich aufzudrängen.




wer hier gärtnert, tut dies nicht nach regelwerk, sondern im einklang mit der umgebung. die zurückhaltende gestaltung wird zum ausdruck eines ökologischen verständnisses, das auf dauerhaftigkeit statt auf inszenierung setzt.

wer hier gärtnert, orientiert sich weniger an festen vorgaben, sondern vielmehr an den gegebenheiten vor ort. die gestaltung bleibt bewusst schlicht und folgt einem nachhaltigen ansatz, der auf praktikabilität und langlebigkeit ausgelegt ist.